Ich zitiere Frederik Ramm:
--
Hallo,
vergangenes Wochenende hat sich der OSMF-Vorstand erstmalig in
Person getroffen.[*] Das Protokoll des Wochenendes liegt hier vor:
https://docs.google.com/View?id=d38xqz5_6fj2bcdcm
Es wurde beschlossen, dass spaetestens am 31.3.2011 mit der "Phase 4"
des Lizenzwechsels begonnen werden soll, d.h. ab dann darf jemand, der
den "Contributor Terms" nicht zugestimmt hat, keine Aenderungen mehr in
OSM vornehmen.
Dem aufmerksamen Betrachter ist vermutlich nicht entgangen, dass wir uns
derzeit noch in "Phase 2" befinden, der freiwilligen Zustimmungsphase.
Fuer "Phase 3" wurden keine Zeitvorgaben gemacht - diese Phase bedeutet,
dass alle Mapper angemailt werden und sich entscheiden *muessen*, ob sie
zustimmen wollen ("ja oder nein" - im Gegensatz zum jetzt schon
moeglichen "ja oder ich entscheide mich noch nicht").
Nur dass das da so steht, heisst natuerlich noch lang nicht, dass das
auch so passieren wird - die LWG muss erstmal schaun, ob sie dem Wunsch
entsprechen kann, und zur Frage von gemischt-bearbeiteten Objekte gibt
es auch noch keine Klarheit. Aber das ist zumindest mal der Plan.
Bye
Frederik
* Genau genommen nicht in Person, sondern in Pisa.
--
Quelle
Zuletzt hatte ich hier zu Phase 2 einen kurzen Kommentar geschrieben. Phase 2 läuft nun schon deutlich länger als im Implementation Plan ursprünglich mal vorgesehen - was natürlich Anlass für zahlreiche Diskussionen im Forum und der Mailingliste war. Nun ist also mit dem "31.03.2011" ein 'relativ' konkretes Datum für den Beginn von Phase 4 bekannt. Der Zeitpunkt die Lizenzwechselkuh vom Eis zu bekommen also wieder ein Stückchen näher. Nochmal der Original Wortlaut:
"The OSMF board mandates the LWG to enforce mandatory acceptance of the CT and ODBL in order to edit the database by March 31st."
Quelle
Die Frage die sich mir (und auch Frederik) nun stellt ist aber: Was ist mit Phase 3? Also der Zeitpunkt ab dem die API Bearbeitungen nur dann noch zulässt, wenn die Nutzer der neuen Lizenz zugestimmt oder sie abgelehnt haben. Zur Erklärung: Der entscheidende Unterschied von Phase 4 zu Phase 3 ist folgender: In Phase 3 kann auch trotz Ablehnung noch weiter gemappt werden. Ab Phase 4 kann nur dann noch weiter gemappt werden wenn man zugestimmt hat.
Freitag, 17. Dezember 2010
Montag, 13. Dezember 2010
Die Schwenksaison...
... geht jeweils vom 1. Januar eines Jahres bis zum 31 Dezember.
Auf dem Bild unten handelt es sich folglich auch nicht um den hier angesprochenen Scheiterhaufen, sondern um einen Schwenker der gestern abend bei Temperaturen um den Gefrierpunkt genutzt wurde - natürlich mit selbst "geschlagenem" Buchenholz:

Auf dem Bild unten handelt es sich folglich auch nicht um den hier angesprochenen Scheiterhaufen, sondern um einen Schwenker der gestern abend bei Temperaturen um den Gefrierpunkt genutzt wurde - natürlich mit selbst "geschlagenem" Buchenholz:

Donnerstag, 9. Dezember 2010
Premium, Prädikat - Kreuzzüge für die Qualitäten eines (Wander-) Weg?
Ich bin zwar auch im Winter mit dem MTB unterwegs, aber insbesondere dann wenn es richtig tiefen Schnee oder Matsch hat bin ich auch öfters als Wanderer unterwegs. Ja, solls tatsächlich geben das 'Mensch' mit beidem kompatibel ist.* Blasphemie !? Wer sowas denkt, der fällt beim Thema Bikebergsteigen vermutlich ganz vom Glauben ab.

Zur 'Glaubensrichtung' Wandern. Einfach die Haustüre raus und quer durch den Wald, nichts einfacher als das. Gelegentlich begegnet man abseits der Wege (in nicht 'Schützenswerten Beständen') einer sich schnell aufblasenden "Dickbauchunke" die einem weis machen will das sowas nicht erlaubt sei. Mitten durch den Wald laufen, ja wo gibts denn sowas!? Überraschende Antwort: z.B. in Deutschland. Nicht zu glauben ? Doch :
"§ 14 Betreten des Waldes (1) Das Betreten des Waldes zum Zwecke der Erholung ist gestattet. [...]" Quelle Bundeswaldgesetz
Nachdem man also die quakende "Dickbauchunke"hinter sich gelassen hat und man so nach und nach jeden Stein und Baum im näheren Umkreis kennt, geht man auf etwas weitere Tour, oder fährt zur Tour die man dann geht. Damit diese Tour kein 'Reinfall' wird könnte man bei GPSIES einfach nach den Insider-Routen einer 'Trailpetze' suchen und wie diese bewertet wurden. Könnte man, aber da gibts natürlich noch was viiiiiel besseres...
*Trommelwirbel* ;)
Die sogenannten "Prädikatswanderwege" oder "Premiumwanderwege"... ja was denn nun eigentlich ? Gute Frage. Und die passende Antwort findet sich wie fast immer in der "Allwissenden Müllhalde" (Zitat Tim Pritlove):
"Es gibt in Deutschland zwei Prädikate für Wanderwege. Beide sind für jeweils drei Jahre gültig. Das Deutsche Wandersiegel des Deutschen Wanderinstituts e. V. beurteilt jeden Kilometer anhand von 34 Kriterien. Das Gütesiegel „Qualitätsweg Wanderbares Deutschland“ des Deutschen Wanderverbands beurteilt Abschnitte von 4 Kilometern anhand von 9 Basis- und 23 Wahlkriterien."
http://de.wikipedia.org/wiki/Prädikatswanderweg
"Wanderwege können in Deutschland mit unterschiedlichen Prädikaten ausgezeichnet werden. Es gibt einerseits das Prädikat Qualitätsweg Wanderbares Deutschland des Verbands Deutscher Gebirgs- und Wandervereine, andererseits das Prädikat Deutsches Wandersiegel des Deutschen Wanderinstituts e.V. In Zusammenhang mit letzterem wird auch von Premiumwanderwegen gesprochen."
http://de.wikipedia.org/wiki/Wanderweg
Wie das bei Glaubensrichtungen so üblich ist glaubt jeder an etwas andere Kriterien und ist auch anderen Glaubensrichtungen gegenüber unterschiedlich eingestellt. Der "Deutsches Wanderinstitut e.V." scheint demnach etwas konservativer zu sein, wenn man das mal so nennen mag, als der "Deutsche Wanderverband ( Verband Deutscher Gebirgs- und Wandervereine e.V.)" - Die Kriterien des 'Deutschen Wanderverband' findet man hier. In den Schriften ;) des 'Deutsches Wanderinstitut e.V' kann man nämlich folgendes zu den Kriterien eines Prädikatswanderweg lesen
"Wegenutzung Auto-, Radverkehr negativ "
Quelle
" Konkurrierende Nutzung lineare Aufnahme und gestufte Bewertung Negativ bewertet wird die regelmäßige Nutzung des Weges von anderen Nutzern wie Radlern, Pferden, KFZ Vermeidung von Strecken, die auch von anderen Nutzern häufig benutzt werden"
Quelle
Vergleichbares habe ich beim ' Deutschen Wanderverband' nicht gefunden. Nun gut, ich muss ja nicht an das 'Glauben' was mir da vermittelt werden soll wenn ich, Mensch, auch Mountainbiker, als Wanderer unterwegs bin. Aber wehe dem ich begehe das Sakrileg den Abdruck eines Stollenreifens auf dem Weg der Gläubigen für Prädikatswanderwege nach obigen Kriterien zu hinterlassen.... dann aber rauf auf den Scheiterhaufen mit mir. (?) Oder sollte das nun der Anlass sein die Kreuzzüge zu beginnen, auf der einen Seite eine 'Wanderervertretung', auf der anderen Radfahrerverbände, auf einer weiteren Reitverbände usw. ? Wo hört das dann auf ? Hat die große Schlacht um Wege und Trails längst begonnen? Entscheidet am Ende das Prädikat mit der größeren Durchschlagskraft? Was halten die Jünger davon? Genau, wie sieht das eigentlich die spiritistische Gemeinschaft ;) der 'Mountainbiker'? Der Website der DIMB nach offenbar vollkommen entspannt. Zumindest konnte ich in deren Kriterien nichts finden was unter den Begriff " Konkurrierende Nutzung" fallen würde, also so wie es der 'Deutsches Wanderinstitut e.V.' ausdrückt.
Wenn ich mir die verfügbaren Informationen so anschaue, dann würde ich mich als 'Wegebetreiber' (wäre ich einer) auf der Suche nach einem Prädikat für den 'Deutschen Wanderverband' und nicht für den 'Deutsches Wanderinstitut e.V.' entscheiden. Warum sollte man es sich auch unnötig schwer machen und mit anderen verscherzen? Wobei sich natürlich auch die Frage stellt, was so der 'laufende Meter' Zertifizierung eigentlich kostet (?).
P.S. Mein alter Religionslehrer (ein Pfarrer) bezeichnete mich immer gerne als "Heidenkind", er ahnte wohl damals schon das ich gerne wandere und mit dem Rad fahre. ;)
--
* Mit mir sind zumindest auch 36,5% der >9000Mountainbiker die sich an der DIMB Umfrage beteiligt haben gleichzeitig Wanderer (siehe Frage 22).

Zur 'Glaubensrichtung' Wandern. Einfach die Haustüre raus und quer durch den Wald, nichts einfacher als das. Gelegentlich begegnet man abseits der Wege (in nicht 'Schützenswerten Beständen') einer sich schnell aufblasenden "Dickbauchunke" die einem weis machen will das sowas nicht erlaubt sei. Mitten durch den Wald laufen, ja wo gibts denn sowas!? Überraschende Antwort: z.B. in Deutschland. Nicht zu glauben ? Doch :
"§ 14 Betreten des Waldes (1) Das Betreten des Waldes zum Zwecke der Erholung ist gestattet. [...]" Quelle Bundeswaldgesetz
Nachdem man also die quakende "Dickbauchunke"hinter sich gelassen hat und man so nach und nach jeden Stein und Baum im näheren Umkreis kennt, geht man auf etwas weitere Tour, oder fährt zur Tour die man dann geht. Damit diese Tour kein 'Reinfall' wird könnte man bei GPSIES einfach nach den Insider-Routen einer 'Trailpetze' suchen und wie diese bewertet wurden. Könnte man, aber da gibts natürlich noch was viiiiiel besseres...
*Trommelwirbel* ;)
Die sogenannten "Prädikatswanderwege" oder "Premiumwanderwege"... ja was denn nun eigentlich ? Gute Frage. Und die passende Antwort findet sich wie fast immer in der "Allwissenden Müllhalde" (Zitat Tim Pritlove):
"Es gibt in Deutschland zwei Prädikate für Wanderwege. Beide sind für jeweils drei Jahre gültig. Das Deutsche Wandersiegel des Deutschen Wanderinstituts e. V. beurteilt jeden Kilometer anhand von 34 Kriterien. Das Gütesiegel „Qualitätsweg Wanderbares Deutschland“ des Deutschen Wanderverbands beurteilt Abschnitte von 4 Kilometern anhand von 9 Basis- und 23 Wahlkriterien."
http://de.wikipedia.org/wiki/Prädikatswanderweg
"Wanderwege können in Deutschland mit unterschiedlichen Prädikaten ausgezeichnet werden. Es gibt einerseits das Prädikat Qualitätsweg Wanderbares Deutschland des Verbands Deutscher Gebirgs- und Wandervereine, andererseits das Prädikat Deutsches Wandersiegel des Deutschen Wanderinstituts e.V. In Zusammenhang mit letzterem wird auch von Premiumwanderwegen gesprochen."
http://de.wikipedia.org/wiki/Wanderweg
Wie das bei Glaubensrichtungen so üblich ist glaubt jeder an etwas andere Kriterien und ist auch anderen Glaubensrichtungen gegenüber unterschiedlich eingestellt. Der "Deutsches Wanderinstitut e.V." scheint demnach etwas konservativer zu sein, wenn man das mal so nennen mag, als der "Deutsche Wanderverband ( Verband Deutscher Gebirgs- und Wandervereine e.V.)" - Die Kriterien des 'Deutschen Wanderverband' findet man hier. In den Schriften ;) des 'Deutsches Wanderinstitut e.V' kann man nämlich folgendes zu den Kriterien eines Prädikatswanderweg lesen
"Wegenutzung Auto-, Radverkehr negativ "
Quelle
" Konkurrierende Nutzung lineare Aufnahme und gestufte Bewertung Negativ bewertet wird die regelmäßige Nutzung des Weges von anderen Nutzern wie Radlern, Pferden, KFZ Vermeidung von Strecken, die auch von anderen Nutzern häufig benutzt werden"
Quelle
Vergleichbares habe ich beim ' Deutschen Wanderverband' nicht gefunden. Nun gut, ich muss ja nicht an das 'Glauben' was mir da vermittelt werden soll wenn ich, Mensch, auch Mountainbiker, als Wanderer unterwegs bin. Aber wehe dem ich begehe das Sakrileg den Abdruck eines Stollenreifens auf dem Weg der Gläubigen für Prädikatswanderwege nach obigen Kriterien zu hinterlassen.... dann aber rauf auf den Scheiterhaufen mit mir. (?) Oder sollte das nun der Anlass sein die Kreuzzüge zu beginnen, auf der einen Seite eine 'Wanderervertretung', auf der anderen Radfahrerverbände, auf einer weiteren Reitverbände usw. ? Wo hört das dann auf ? Hat die große Schlacht um Wege und Trails längst begonnen? Entscheidet am Ende das Prädikat mit der größeren Durchschlagskraft? Was halten die Jünger davon? Genau, wie sieht das eigentlich die spiritistische Gemeinschaft ;) der 'Mountainbiker'? Der Website der DIMB nach offenbar vollkommen entspannt. Zumindest konnte ich in deren Kriterien nichts finden was unter den Begriff " Konkurrierende Nutzung" fallen würde, also so wie es der 'Deutsches Wanderinstitut e.V.' ausdrückt.
Wenn ich mir die verfügbaren Informationen so anschaue, dann würde ich mich als 'Wegebetreiber' (wäre ich einer) auf der Suche nach einem Prädikat für den 'Deutschen Wanderverband' und nicht für den 'Deutsches Wanderinstitut e.V.' entscheiden. Warum sollte man es sich auch unnötig schwer machen und mit anderen verscherzen? Wobei sich natürlich auch die Frage stellt, was so der 'laufende Meter' Zertifizierung eigentlich kostet (?).
P.S. Mein alter Religionslehrer (ein Pfarrer) bezeichnete mich immer gerne als "Heidenkind", er ahnte wohl damals schon das ich gerne wandere und mit dem Rad fahre. ;)
--
* Mit mir sind zumindest auch 36,5% der >9000Mountainbiker die sich an der DIMB Umfrage beteiligt haben gleichzeitig Wanderer (siehe Frage 22).
Montag, 6. Dezember 2010
History Stealing, Cookies, Site referrer - relevante Opera Browser Einstellungen
Es ist immer wieder interessant wie alle paar Monate das Thema "History Stealing per Webbrowser" hochkocht. Meistens kommt dann im selben Atemzug auch noch das Thema "Cookies", "Site referrer", "JavaScript" und ähnliches daher.
Aktuell z.B.:
http://www.spiegel.de/netzwelt/web/0,1518,732566,00.html
http://www.heise.de/newsticker/meldung/History-Stealing-fuer-die-Anzeigenkunden-1147598.html
Etwas älter:
http://www.heise.de/newsticker/meldung/History-Stealing-2-0-Ich-weiss-wo-du-wohnst-1005016.html
Gut in sofern als das es evtl. User aufgeweckt werden die mit solchen Themen bisher nicht in Berührung gekommen sind, aber andererseits wird es mal wieder offensichtlich das diese Themen auch nur deswegen immer wieder aufkochen weil sie den ewigen Widerspruch zwischen der "Funktionalität" einer Website und der "Sicherheit" betreffen. Das Problem sitzt eben häufig vor dem Rechner.... (auch wenns abgedroschen klingt). Nur die wenigsten User sind für solche Themen überhaupt sensibilisiert oder haben einen groben Überblick darüber. Wohl gemerkt sind die meisten Funktionen nichts 'illegales' sondern werden wie z.B. Cookies häufig in Zusammenhang mit der Funktionalität von Webshops gebraucht. Daher sind diese Funktionen standardmäßig auch aktiviert da es sonst massig Probleme ala "Irgendwas funktioniert auf Seite xy nicht" hageln würde. Es gibt aber 'Schwarze Schafe' die sich genau diese 'Freizügigkeit' zu nutze machen und denen sollte man es nicht allzu einfach machen.
Als langjähriger User des Opera Browser, der neben dessen Geschwindigkeit auch die schnelle Art der Bedienung per Mausgesten zu schätzen gelernt hat, folgt hier nun eine kurze Auflistung wie man der oben genannten Dinge im Opera Browser Herr wird, denn das ist der eigentliche Anlass dieses Beitrags - How to... . Die Version 10.63 von Opera war zum Zeitpunkt dieses Beitrags aktuell.
Allgemein:
Grundsätzlich handhabe ich es so, das ich vieles erstmal standardmäßig deaktiviere und nur Seitenspezifisch freischalte für Seiten auf denen die ein oder andere Funktionalität benötigt wird (und denen ich weitestgehend vertraue). Die Seitenspezifischen Einstellungen erreicht man in Opera indem man z.B. einfach mit der rechten Maustaste 'in die Seite' klickt und dann den entsprechenden Punkt (zweiter von unten) auswählt. So kann man dann Cookies oder Javascript etc. für eben nur die Seite freischalten für die man das möchte. Man führt sozusagen eine whitelist.
Ein paar Funktionen die man standardmäßig deaktivieren sollte:
1) Cookies in Opera deaktivieren
http://de.wikipedia.org/wiki/HTTP-Cookie
Folgendes in die Browserzeile kopieren und enter drücken:
opera:config#UserPrefs|EnableCookies
Den entsprechenden Wert auf null setzen.
Die Annahme von Cookies ist nun grundsätzlich deaktviert.
Alternativ erreicht man das auch über das Menü (am oberen Rand) Extras > Schnelleinstellungen und dann bei "Cookies zulassen" das Häkchen entfernt. Dieses Menü erreicht man auch über die Taste F12.
Wichtig: Wohl gemerkt betrifft das nicht die "Cookies" die über Adobe Flash erstellt werden! Den Flash Cookies kann man nur in sofern entgegenwirken als das Flash nur dann funktioniert wenn auch Javascript aktiviert ist. Die eigenen Flash Cookies kann man sich hier ansehen und löschen:
http://www.macromedia.com/support/documentation/de/flashplayer/help/settings_manager07.html
2) Site referrer in Opera deaktivieren
http://de.wikipedia.org/wiki/Referrer
Folgendes in die Browserzeile kopieren und enter drücken:
opera:config#UserPrefs|EnableReferrer
Das Häkchen entfernen.
Die Übertragung des "Site-Referrer" ist nun grundsätzlich deaktviert.
Alternativ erreicht man das auch über das Menü (am oberen Rand) Extras > Schnelleinstellungen und dann bei "Herkunft (Referrer) übertragen"" das Häkchen entfernt. Dieses Menü erreicht man auch über die Taste F12.
3) JavaScript in Opera deaktivieren
http://de.wikipedia.org/wiki/Javascript
Folgendes in die Browserzeile kopieren und enter drücken:
opera:config#UserPrefs|UserJavaScript
Das Häkchen entfernen.
"JavaScript"" ist nun grundsätzlich deaktviert.
Alternativ erreicht man das auch über das Menü (am oberen Rand) Extras > Schnelleinstellungen und dann bei "JavaScript aktivieren"" das Häkchen entfernt. Dieses Menü erreicht man auch über die Taste F12.
4) History Stealing in Opera verhindern
http://de.wikipedia.org/wiki/Tabnabbing#History_Stealing
Folgendes in die Browserzeile kopieren und enter drücken:
opera:config#UserPrefs|MaxGlobalHistoryLines
Den entsprechenden Wert auf null setzen.
Die "History" (der Verlauf) ist nun grundsätzlich deaktiviert.
Alternativ erreicht man das auch über das Menü (am oberen Rand) Extras > Einstellungen > Tab 'Erweitert' > auf der Linken Seite Verlauf auswählen > im Feld 'Adressen' den Wert auf null setzen. Dieses Menü erreicht man auch über die Tasten STRG+F12.
ABER, hier kommt aber nun der casus knacksus. Im Opera Browser kann man 'History Stealing' zwar zumTeil dadurch entgegen wirken das man Javascript nur für die Seiten aktiviert für die man es auch braucht, also standardmäßig Java deaktiviert, aber der eigentliche Punkt die 'History' zu deaktivieren erreicht manerst dann wenn man auch folgende Werte auf null setzt:
opera:config#Link|Expiry
opera:config#Link|Expiry(Hours)
Es ist nämlich so das zwar nach dem Schließen des Browser keine History gespeichert wird, aber solange man noch surft (den Browser nicht schließt) lässt sich von Seiten wie z.B. http://didyouwatchporn.com/ oder http://startpanic.com/ nach wie vor die History "auslesen" - bis zu dem Zeitpunkt zu dem man den Browser schließt(!). Erst wenn man die oberen beiden Werte (Expiry) auf null setzt wird auch das verhindert.
Alternativ kann man die Werte auch nicht auf null setzen, sondern "relativ klein" halten wenn man nicht ganz auf diese Funktion verzichten möchte.
5) Auto Dropdown in Opera deaktivieren
http://de.wikipedia.org/wiki/Autovervollständigen
In Opera betrifft das die Eingabe in die Adresszeile.
Folgendes in die Browserzeile kopieren und enter drücken:
opera:config#UserPrefs|AutoDropdown
Auto Dropdown ist nun grundsätzlich deaktviert.
6) FaceBook Connect in Opera blockieren
Auf vielen Seiten im Web hat es die "Facebook Connect" oder "gefällt mir" Buttons. Wer nicht möchte das dies von der Facebook Seite geladen wird ("Bewegungsprofil") kann das im Opera Browser (Version 11) manuell blockieren:
Extras > Weiteres > Blockierter Inhalt
Dort folgendes eintragen:
*://*.fbcdn.*/*
*://*.facebook.*/*
Zum Schluss:
Über das Menü Extras > "Internetspuren löschen" kann all das komfortabel gelöscht werden was Opera bisher 'gesammelt' hat. Man kann hier auch eine individuelle Auswahl treffen. Ausnahme z.B. die Flash Cookies (siehe Punkt 1) Cookies))
Verbesserungsvorschläge, Korrekturen, Ergänzungen ? ;)
Aktuell z.B.:
http://www.spiegel.de/netzwelt/web/0,1518,732566,00.html
http://www.heise.de/newsticker/meldung/History-Stealing-fuer-die-Anzeigenkunden-1147598.html
Etwas älter:
http://www.heise.de/newsticker/meldung/History-Stealing-2-0-Ich-weiss-wo-du-wohnst-1005016.html
Gut in sofern als das es evtl. User aufgeweckt werden die mit solchen Themen bisher nicht in Berührung gekommen sind, aber andererseits wird es mal wieder offensichtlich das diese Themen auch nur deswegen immer wieder aufkochen weil sie den ewigen Widerspruch zwischen der "Funktionalität" einer Website und der "Sicherheit" betreffen. Das Problem sitzt eben häufig vor dem Rechner.... (auch wenns abgedroschen klingt). Nur die wenigsten User sind für solche Themen überhaupt sensibilisiert oder haben einen groben Überblick darüber. Wohl gemerkt sind die meisten Funktionen nichts 'illegales' sondern werden wie z.B. Cookies häufig in Zusammenhang mit der Funktionalität von Webshops gebraucht. Daher sind diese Funktionen standardmäßig auch aktiviert da es sonst massig Probleme ala "Irgendwas funktioniert auf Seite xy nicht" hageln würde. Es gibt aber 'Schwarze Schafe' die sich genau diese 'Freizügigkeit' zu nutze machen und denen sollte man es nicht allzu einfach machen.
Als langjähriger User des Opera Browser, der neben dessen Geschwindigkeit auch die schnelle Art der Bedienung per Mausgesten zu schätzen gelernt hat, folgt hier nun eine kurze Auflistung wie man der oben genannten Dinge im Opera Browser Herr wird, denn das ist der eigentliche Anlass dieses Beitrags - How to... . Die Version 10.63 von Opera war zum Zeitpunkt dieses Beitrags aktuell.
Allgemein:
Grundsätzlich handhabe ich es so, das ich vieles erstmal standardmäßig deaktiviere und nur Seitenspezifisch freischalte für Seiten auf denen die ein oder andere Funktionalität benötigt wird (und denen ich weitestgehend vertraue). Die Seitenspezifischen Einstellungen erreicht man in Opera indem man z.B. einfach mit der rechten Maustaste 'in die Seite' klickt und dann den entsprechenden Punkt (zweiter von unten) auswählt. So kann man dann Cookies oder Javascript etc. für eben nur die Seite freischalten für die man das möchte. Man führt sozusagen eine whitelist.
Ein paar Funktionen die man standardmäßig deaktivieren sollte:
1) Cookies in Opera deaktivieren
http://de.wikipedia.org/wiki/HTTP-Cookie
Folgendes in die Browserzeile kopieren und enter drücken:
opera:config#UserPrefs|EnableCookies
Den entsprechenden Wert auf null setzen.
Die Annahme von Cookies ist nun grundsätzlich deaktviert.
Alternativ erreicht man das auch über das Menü (am oberen Rand) Extras > Schnelleinstellungen und dann bei "Cookies zulassen" das Häkchen entfernt. Dieses Menü erreicht man auch über die Taste F12.
Wichtig: Wohl gemerkt betrifft das nicht die "Cookies" die über Adobe Flash erstellt werden! Den Flash Cookies kann man nur in sofern entgegenwirken als das Flash nur dann funktioniert wenn auch Javascript aktiviert ist. Die eigenen Flash Cookies kann man sich hier ansehen und löschen:
http://www.macromedia.com/support/documentation/de/flashplayer/help/settings_manager07.html
2) Site referrer in Opera deaktivieren
http://de.wikipedia.org/wiki/Referrer
Folgendes in die Browserzeile kopieren und enter drücken:
opera:config#UserPrefs|EnableReferrer
Das Häkchen entfernen.
Die Übertragung des "Site-Referrer" ist nun grundsätzlich deaktviert.
Alternativ erreicht man das auch über das Menü (am oberen Rand) Extras > Schnelleinstellungen und dann bei "Herkunft (Referrer) übertragen"" das Häkchen entfernt. Dieses Menü erreicht man auch über die Taste F12.
3) JavaScript in Opera deaktivieren
http://de.wikipedia.org/wiki/Javascript
Folgendes in die Browserzeile kopieren und enter drücken:
opera:config#UserPrefs|UserJavaScript
Das Häkchen entfernen.
"JavaScript"" ist nun grundsätzlich deaktviert.
Alternativ erreicht man das auch über das Menü (am oberen Rand) Extras > Schnelleinstellungen und dann bei "JavaScript aktivieren"" das Häkchen entfernt. Dieses Menü erreicht man auch über die Taste F12.
4) History Stealing in Opera verhindern
http://de.wikipedia.org/wiki/Tabnabbing#History_Stealing
Folgendes in die Browserzeile kopieren und enter drücken:
opera:config#UserPrefs|MaxGlobalHistoryLines
Den entsprechenden Wert auf null setzen.
Die "History" (der Verlauf) ist nun grundsätzlich deaktiviert.
Alternativ erreicht man das auch über das Menü (am oberen Rand) Extras > Einstellungen > Tab 'Erweitert' > auf der Linken Seite Verlauf auswählen > im Feld 'Adressen' den Wert auf null setzen. Dieses Menü erreicht man auch über die Tasten STRG+F12.
ABER, hier kommt aber nun der casus knacksus. Im Opera Browser kann man 'History Stealing' zwar zumTeil dadurch entgegen wirken das man Javascript nur für die Seiten aktiviert für die man es auch braucht, also standardmäßig Java deaktiviert, aber der eigentliche Punkt die 'History' zu deaktivieren erreicht manerst dann wenn man auch folgende Werte auf null setzt:
opera:config#Link|Expiry
opera:config#Link|Expiry(Hours)
Es ist nämlich so das zwar nach dem Schließen des Browser keine History gespeichert wird, aber solange man noch surft (den Browser nicht schließt) lässt sich von Seiten wie z.B. http://didyouwatchporn.com/ oder http://startpanic.com/ nach wie vor die History "auslesen" - bis zu dem Zeitpunkt zu dem man den Browser schließt(!). Erst wenn man die oberen beiden Werte (Expiry) auf null setzt wird auch das verhindert.
Alternativ kann man die Werte auch nicht auf null setzen, sondern "relativ klein" halten wenn man nicht ganz auf diese Funktion verzichten möchte.
5) Auto Dropdown in Opera deaktivieren
http://de.wikipedia.org/wiki/Autovervollständigen
In Opera betrifft das die Eingabe in die Adresszeile.
Folgendes in die Browserzeile kopieren und enter drücken:
opera:config#UserPrefs|AutoDropdown
Auto Dropdown ist nun grundsätzlich deaktviert.
6) FaceBook Connect in Opera blockieren
Auf vielen Seiten im Web hat es die "Facebook Connect" oder "gefällt mir" Buttons. Wer nicht möchte das dies von der Facebook Seite geladen wird ("Bewegungsprofil") kann das im Opera Browser (Version 11) manuell blockieren:
Extras > Weiteres > Blockierter Inhalt
Dort folgendes eintragen:
*://*.fbcdn.*/*
*://*.facebook.*/*
Zum Schluss:
Über das Menü Extras > "Internetspuren löschen" kann all das komfortabel gelöscht werden was Opera bisher 'gesammelt' hat. Man kann hier auch eine individuelle Auswahl treffen. Ausnahme z.B. die Flash Cookies (siehe Punkt 1) Cookies))
Verbesserungsvorschläge, Korrekturen, Ergänzungen ? ;)
Freitag, 19. November 2010
"Osram DECOSTAR® ENERGY SAVER" ... die IRC lebt!
Offenbar führen die verschiedenen Begrifflichkeiten immer wieder zu Verwirrung ob denn nun die eine oder andere Halogen von Osram die 'richtige' ist oder nicht. Sprich im Forum auf MTB-News.de hat man gelesen das bei Halogen (12V System) Bikelampenselbstbauprojekten unbedingt die "Osram IRC" zu verwenden ist da diese 30% mehr Licht liefert beim gleichen Strom wie die 'normale' Halogen (das ist auch richtig/wichtig!). Durchsucht man nun das Netz nach möglichen Quellen stellt man aber schnell fest das "die IRC" offenbar garnicht mehr so einfach zu bekommen ist. Die Erklärung liefert eine entsprechende Recherche: Osram hat offensichtlich einfach die Bezeichnung geändert.
Die alte Bezeichnung: "Osram DECOSTAR® IRC".
Die neue Bezeichnung: "Osram DECOSTAR® ENERGY SAVER"
Häufig findet man auch die Abkürzung "ES" für "Energy Saver". Die Zahl 51 die man teilw. in der Produktbezeichnung findet steht für den Aussendurchmesser des Reflektors in Millimeter. IRC steht übrigens für "Infra-Red-Coating". IRC-Technik ist in den Katalogen von Osram auch für die "Energy Saver" angegeben. Es ist also nicht so das dieser Begriff komplett verschwunden wäre.
Interessant in diesem Zusammenhang ist das die "alte IRC" immer mit 30% mehr Licht bei gleichem Stromverbrauch beworben wurde. Die "neuen Energy Saver" werden nun hingegen mit 30% weniger Strom bei gleichem Licht beworben.... In 'grünen Zeiten' und Zeiten in den die alte Glühbirne nun auch als Heatball verkauft werden muss kommt das bei der Kundschaft wohl besser an. Es ist allerdings immer noch so das jeweils damit geworben wird das eine gewöhnliche 35 W Halogen mit einer 20er IRC bzw. nun Energy Saver vergleichbar ist von der Helligkeit bzw. eine gewöhnliche 50W Halogen mit einer 35W IRC bzw. nun Energy Saver.
Anderst ausgedrückt: Die Einfallspinsel die nun denken sie sparen Strom (und ggf. Geld) wenn sie eine normale 35W Halogen durch eine 35W IRC/Energy Saver tauschen sind natürlich ordentlich auf dem Holzweg. Das Ergebnis ist lediglich das es heller wird, der Strom bleibt gleich da beide Lampen 35W schlucken. Daher der Vergleich 35W/20W, 35W/50W etc.
Bemerkung am Rande. Wer mit Den Energiesparlampen ("Leuchtstoffröhren") oder auch LED in seiner Wohnung wg. Lichtfarbe, Aufwärmzeit, Anschaffungskosten oder was auch immer auf Kriegsfuß steht und deswegen wieder zur normalen Glühbirne / Heatball ;) greifen will, der sollte sich mal die Halogen ( IRC / Energy Saver) näher anschauen. Die gibt es nämlich auch im E27 Sockel! Leider hat sich das noch nicht so rumgesprochen, da die meisten Halogen halt mit gerichteten Strahlern wie wir sie für die Bikelampe verwenden, verbinden.
Zurück zu Bikelampe. Ob "Osram DECOSTAR® IRC" oder "Osram DECOSTAR® ENERGY SAVER" ist also völlig egal und meint das gleiche.
Hier noch ein paar Quellen direkt aus den Osram Katalogen / PDF die zeigen das die candela-Werte identisch sind als auch die Bestellnummern:
- anklicken zum vergrößeren-
IRC
Quelle1 (Seite 4)

Energy Saver
Quelle2 (Seite 29)

Zu meiner "IRC-Bikelampe" und warum ich mich für diese statt für LED/HID entschieden haben werde ich in naher zukunft in einem weiteren Beitrag nochmal etwas ausführlicher schreiben.
Die alte Bezeichnung: "Osram DECOSTAR® IRC".
Die neue Bezeichnung: "Osram DECOSTAR® ENERGY SAVER"
Häufig findet man auch die Abkürzung "ES" für "Energy Saver". Die Zahl 51 die man teilw. in der Produktbezeichnung findet steht für den Aussendurchmesser des Reflektors in Millimeter. IRC steht übrigens für "Infra-Red-Coating". IRC-Technik ist in den Katalogen von Osram auch für die "Energy Saver" angegeben. Es ist also nicht so das dieser Begriff komplett verschwunden wäre.
Interessant in diesem Zusammenhang ist das die "alte IRC" immer mit 30% mehr Licht bei gleichem Stromverbrauch beworben wurde. Die "neuen Energy Saver" werden nun hingegen mit 30% weniger Strom bei gleichem Licht beworben.... In 'grünen Zeiten' und Zeiten in den die alte Glühbirne nun auch als Heatball verkauft werden muss kommt das bei der Kundschaft wohl besser an. Es ist allerdings immer noch so das jeweils damit geworben wird das eine gewöhnliche 35 W Halogen mit einer 20er IRC bzw. nun Energy Saver vergleichbar ist von der Helligkeit bzw. eine gewöhnliche 50W Halogen mit einer 35W IRC bzw. nun Energy Saver.
Anderst ausgedrückt: Die Einfallspinsel die nun denken sie sparen Strom (und ggf. Geld) wenn sie eine normale 35W Halogen durch eine 35W IRC/Energy Saver tauschen sind natürlich ordentlich auf dem Holzweg. Das Ergebnis ist lediglich das es heller wird, der Strom bleibt gleich da beide Lampen 35W schlucken. Daher der Vergleich 35W/20W, 35W/50W etc.
Bemerkung am Rande. Wer mit Den Energiesparlampen ("Leuchtstoffröhren") oder auch LED in seiner Wohnung wg. Lichtfarbe, Aufwärmzeit, Anschaffungskosten oder was auch immer auf Kriegsfuß steht und deswegen wieder zur normalen Glühbirne / Heatball ;) greifen will, der sollte sich mal die Halogen ( IRC / Energy Saver) näher anschauen. Die gibt es nämlich auch im E27 Sockel! Leider hat sich das noch nicht so rumgesprochen, da die meisten Halogen halt mit gerichteten Strahlern wie wir sie für die Bikelampe verwenden, verbinden.
Zurück zu Bikelampe. Ob "Osram DECOSTAR® IRC" oder "Osram DECOSTAR® ENERGY SAVER" ist also völlig egal und meint das gleiche.
Hier noch ein paar Quellen direkt aus den Osram Katalogen / PDF die zeigen das die candela-Werte identisch sind als auch die Bestellnummern:
- anklicken zum vergrößeren-
IRC
Quelle1 (Seite 4)

Energy Saver
Quelle2 (Seite 29)

Zu meiner "IRC-Bikelampe" und warum ich mich für diese statt für LED/HID entschieden haben werde ich in naher zukunft in einem weiteren Beitrag nochmal etwas ausführlicher schreiben.
Freitag, 22. Oktober 2010
'Pulsierende' Scheibenbremse / Avid Juicy 3 mit Cleansweep G2
Nachdem ich ja vor ein paar Monaten einen zweiten Laufradsatz (LINK) mit "Straßenreifen" gekauft hatte stand natürlich auch ein neuer Satz Bremsscheiben an. Da ich bei Bremsen absolut nichts von Gewichtsparen halte und ich mit den Originalen Cleansweep G2 von Avid für die Juicy 3 zufrieden war (und bin) habe ich diese in der gleichen Größe wieder bestellt. (185mm vorne, 160mm hinten).
Bei der ersten Tour, nachdem dann so langsam die Bremskraft durch das einbremsen stieg, kam ein störendes gleichmäßiges'pulsieren' dazu. Sprich auf einer Radumdrehung/Bremsscheibenumdrehung war immer ein Punkt bei der die Bremse stärker bremste als beim Rest der Umdrehung. Wenn man sehr stark bremste ging das so weit das immer an dieser Stelle das Rad kurz blockierte und bei der restlichen Umdrehung normal weiter drehte. Ein absolut inakzeptabler Zustand. Dosiertes Bremsen unmöglich. Wenn man mit Gefühl bremste, aber mit kräftig schleifender Bremse konnte man merken wie an diesem Punkt auch der Bremshebel ganz leicht pulsierte, also bei jeder Umdrehung immer wieder 1x etwas 'auf' ging / entgegen kam.
Also Rücksprache mit dem Händler: Es könnte daran liegen das die Scheibe noch nicht vollständig eingebremst sei. Ich war allerdings skeptisch und hatte eine andere Vermutung... Die Ursache ist auch eine andere wie mir eine Messung dann Aufschluss gab. Bei einem kleinen Bremstest bei langsamer Geschwindigkeit habe ich die Stelle auf der Bremsscheibe (auf die Radumdrehung gesehen) ermittelt bei der diese pulsieren auftritt und dort die Dicke der Bremsscheibe gemessen. Ergebnis dort wo sie pulsiert steigt die Dicke kontinuierlich um 0,05mm also 5/100mm an gegenüber dem Rest der Scheibe. Hört sich für manchen nicht viel an verursacht aber dieses ätzende Problem das die Bremse bzw. Bremsscheibe unbrauchbar macht.
Also eindeutig ein Problem bei den Fertigungstoleranzen. Ich bekam vom Händler natürlich kostenlos eine neue Bremsscheibe. Damit trat dann allerdings das gleiche Problem wieder auf. Und wieder konnte ich die Stelle messen die für das pulsieren verantwortlich war: Ebenfalls im Bereich um 0,05mm zu dick. Das interessante ist das man dies erst deutlich spürt wenn die Bremse ein paar Bremsungen hinter sich hat. Im neuen Zustand ist dies deutlich abgeschwächt.
Erst die dritte Scheibe brachte Abhilfe. Diese habe ich dann auch vor dem verbauen gemessen. Keine nennenswerte Toleranz. Alles perfekt. Ergebnis: Bremse funktioniert einwandfrei!
Sollte also mal jemand ein vergleichbares Problem mit seiner Bremse wie hier beschrieben haben, bzw. seiner Bremsscheibe, dürfte die Ursache ziemlich sicher die gleiche sein. Einzige Lösung: Neue Bremsscheibe.
Bei der ersten Tour, nachdem dann so langsam die Bremskraft durch das einbremsen stieg, kam ein störendes gleichmäßiges'pulsieren' dazu. Sprich auf einer Radumdrehung/Bremsscheibenumdrehung war immer ein Punkt bei der die Bremse stärker bremste als beim Rest der Umdrehung. Wenn man sehr stark bremste ging das so weit das immer an dieser Stelle das Rad kurz blockierte und bei der restlichen Umdrehung normal weiter drehte. Ein absolut inakzeptabler Zustand. Dosiertes Bremsen unmöglich. Wenn man mit Gefühl bremste, aber mit kräftig schleifender Bremse konnte man merken wie an diesem Punkt auch der Bremshebel ganz leicht pulsierte, also bei jeder Umdrehung immer wieder 1x etwas 'auf' ging / entgegen kam.
Also Rücksprache mit dem Händler: Es könnte daran liegen das die Scheibe noch nicht vollständig eingebremst sei. Ich war allerdings skeptisch und hatte eine andere Vermutung... Die Ursache ist auch eine andere wie mir eine Messung dann Aufschluss gab. Bei einem kleinen Bremstest bei langsamer Geschwindigkeit habe ich die Stelle auf der Bremsscheibe (auf die Radumdrehung gesehen) ermittelt bei der diese pulsieren auftritt und dort die Dicke der Bremsscheibe gemessen. Ergebnis dort wo sie pulsiert steigt die Dicke kontinuierlich um 0,05mm also 5/100mm an gegenüber dem Rest der Scheibe. Hört sich für manchen nicht viel an verursacht aber dieses ätzende Problem das die Bremse bzw. Bremsscheibe unbrauchbar macht.
Also eindeutig ein Problem bei den Fertigungstoleranzen. Ich bekam vom Händler natürlich kostenlos eine neue Bremsscheibe. Damit trat dann allerdings das gleiche Problem wieder auf. Und wieder konnte ich die Stelle messen die für das pulsieren verantwortlich war: Ebenfalls im Bereich um 0,05mm zu dick. Das interessante ist das man dies erst deutlich spürt wenn die Bremse ein paar Bremsungen hinter sich hat. Im neuen Zustand ist dies deutlich abgeschwächt.
Erst die dritte Scheibe brachte Abhilfe. Diese habe ich dann auch vor dem verbauen gemessen. Keine nennenswerte Toleranz. Alles perfekt. Ergebnis: Bremse funktioniert einwandfrei!
Sollte also mal jemand ein vergleichbares Problem mit seiner Bremse wie hier beschrieben haben, bzw. seiner Bremsscheibe, dürfte die Ursache ziemlich sicher die gleiche sein. Einzige Lösung: Neue Bremsscheibe.
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